Die Kolorierung mit Henna






Entscheidet man sich dafür, dass man seine Haare mit natürlicher Henna Haarfarbe kolorieren möchte, dann gibt es ein paar Dinge, welche man vorab beachten muss, damit die endgültige Haarfarbe keine Enttäuschung wird.

Das Hennapulver findet seinen Ursprung in der Pflanze Lawsonia. Sowohl die pigmentfreien, als auch die pigmentierten Blätter werden getrocknet, und eben zu jenem Stoff verarbeitet.
Durch verschiedene Zusatzstoffe gibt es mittlerweile auch Henna zum schwärzen oder auch zum blondieren der Haare. Diese Pulver sind allerdings sehr umstritten, und es wird größtenteils von ihnen abgeraten.

Hauptsächlich wird Henna zum rot färben der Haare verwendet. Hierbei kann man zwischen verschiedenen Nuancen wählen. Die Zubereitung der Haarfarbe geschieht mit ganz natürlichen Zusatzstoffen wie Zitronensaft, Schwarztee und Olivenöl.
Allerdings muss einem bewusst sein, dass wenn man seine Haare färben will, eine Änderung des Resultates kaum noch möglich ist. Dies gilt auch bei Henna. Entweder man ist geduldig und lässt die Haarfarbe herauswachsen, oder man strapaziert sein Haar mit chemischen Produkten um eine neue Kolorierung durchzuführen.

Grundlegend kann man sagen, dass das Färben mit Henna zwar haarschonend ist, da sich die Farbe um die einzelnen Haare herum legt, und nicht wie beispielsweise beim blondieren in die Haarstruktur eindringt, aber es ist auch sehr zeitaufwändig.

Je nach Haarlänge und Farbintensivität variiert zwar die Dauer des Färbens, aber selbst bei schulterlangen Haaren muss man etwa eine Stunde Einwirkzeit einkalkulieren.
Da Henna ein natürliches Produkt ist, nutzen besonders Allergiker diese Art der Kolorierung.
Trotzdem das Henna mittlerweile an Beliebtheit zunimmt, bieten nur wenige Friseure das Färben mit Henna an.