Graue Haare
Die einen sehen graue Haare als Zeichen für Weisheit und Reife, die anderen möchten die ersten grauen Strähnen lieber ausreißen als sie zu präsentieren.
Gehört man zu letzteren, dann kommt man schnell zu dem Entschluss, dass man jetzt nur noch die Wahl zwischen Tönung und Kolorierung hat.
Das ist ein Irrtum, da viele Facetten, die beachtet werden sollten vor lauter Panik in den Entscheidungsmomenten nicht beachtet werden.
Ist man beispielsweise schwarzhaarig, dann wäre es ein Fehler sofort die Haare schwarz zu färben. Es wäre viel sinnvoller wenn man sich schwarze Strähnen ziehen lässt. Das sind die so genannten Haubensträhnen. Sie haben den Vorteil, dass das Herauswachsen des Ansatzes nicht so deutlich auffällt wie bei Foliensträhnen.
Gehört man zu den Blondinen und ärgert sich über die auffälligste aller Alterserscheinungen, dann ist auch hier abzuraten vom Färben. Obschon es weniger offensichtlich ist, dass der Ansatz hervor kommt.
Eine komplette Färbung würde das Haar beanspruchen und strapazieren. Viel sinnvoller wäre zunächst ein Versuch mit einem relativ neuen Produkt. Es nutzt den normalen Luftsauerstoff um die verlorenen Pigmente auszugleichen.
Man kann es sowohl ins trockene als auch in das neue Haar einmassieren und erhält so die ursprüngliche Naturhaarfarbe zurück.
Ein solches Produkt kann man im Übrigen auch bei anderen Haarfarben verwenden.
Wer dennoch nichts dem Zufall überlassen will, der sollte es erstmal mit einer gelungen drei-Strähne Kombination probieren, um die grauen Haare zu überdecken.
Entscheidet man sich dafür, dass man graue Haare färben lassen will, dann sollte man bis dahin wirklich alles andere probiert haben.
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