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EnthaarungscremesEnthaarungscremes sind eine Art der Depilation, greifen also ebenfalls nur bei bereits aus der Haut herausgewachsenem Haar. Es gibt sie in unterschiedlichen Anwendungsformen, als eher weichen Schaum oder als dicke Creme, die unter der Dusche aufgetragen werden kann und einwirkt, während man duscht. Nach dem Auftragen müssen Enthaarungscremes je nach Produkt meist drei bis zehn Minuten einwirken. Danach werden sie mit einem Spatel oder einem rauhen Schwämmchen völlig schmerzfrei wieder entfernt. Die Produkte enthalten Thioglycol, dass die Haarsubstanz auflöst, so dass die Haare einfach mit der Creme abgewischt werden. Thioglycol ist giftig und wird in kleinen Mengen auch über die Haut aufgenommen – das ist einer der Nachteile der Enthaarungscremes. Weitere Nachteile sind der äußerst unangenehmen Geruch, der sich auch von Duftstoffen kaum überdecken lässt, und die Gefahr von Hautreizungen und allergischen Reaktionen. Deswegen raten die Hersteller auch meist von einer Anwendung der Enthaarungscremes im Gesicht und in der Bikinizone ab; zumal dort auch die Gefahr des Schleimhautkontakts besteht. Der Kontakt mit den Augen muss unbedingt vermieden werden, da sonst die Erblindung droht. Die Wirkung hält ähnlich lange oder kurz an wie die der Rasur. Auch die Stoppelbildung ist ähnlich, obwohl viele Hersteller mit einem "sanfteren" Nachwuchs werben. Wie bei der Rasur ist auch hier die Gefahr groß, dass sich Pickel bilden, weil einzelne Haare einwachsen. Wer sehr stark behaart ist, bzw. sehr kräftige Haare hat, ist mit Enthaarungscreme oftmals nicht so gut bedient. Um die dicken Haare aufzulösen müsste das Haarentfernungsmittel länger als empfohlen einwirken, was wiederum mögliche Hautreizungen verstärkt. |
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