Haarausfall wegen Nährstoffmangel






Haarausfall kann durch einen Mangel an wichtigen Nährstoffen auftreten. Das ist allerdings relativ selten, da eine normale ausgewogene Ernährung genug Nährstoffe enthält, damit auch das Haarwachstum unterstützt wird.

Kommt aber ein – vielleicht nur leichter Nährstoffmangel – zu einem anderen Risikofaktor für Haarausfall, können sich die zwei Umstände aber schnell gegenseitig verschärfen. Zudem kommt es oft vor, dass gerade bei Stress die Ernährung leidet, oder bei schweren Krankheiten auch die Nährstoffaufnahme gestört ist.

Gerade bei Frauen kombinieren sich oft Stress, Hormonschwankungen (bedingt etwa durch die Pille oder die Wechseljahre) und ein Mangel an Vitaminen und auch Fett (wegen unausgewogener Ernährung, vor allem aber wegen Diäten) und verschwören sich so zum diffusen Haarausfall. Natürlich sind Essstörungen eine besonders ausgeprägte Form dieser Mangelernährung – der ausgehungerte Körper hat einfach keine Ressourcen mehr, er kann es sich nicht leisten Vitamine und andere Nährstoffe an das Haarwachstum zu verschwenden.

In solchen und ähnlichen Fällen kann es tatsächlich hilfreich sein, wenn man eines der zahlreichen Produkte gegen Haarausfall einnimmt, die problemlos und rezeptfrei nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogeriemärkten erhältlich sind.

Die meisten dieser Dragees oder Tabletten enthalten viele B-Vitamine, oftmals in sehr hoher Dosis. Die meisten B-Vitamine sind für die Neubildung der Hautzellen und damit auch der Hautanhanggebilde wichtig, also auch für Haare und Nägel. Als förderlich für das Haarwachstum gilt vor allem Biotin (Vitamin B7); B1 (Thiamin) und B5 (Pantothensäure) sind an der Zellteilung beteiligt, sollen also auch das Wachstum neuer Haare beschleunigen.

Ein weiterer Bestandteil der Präparate, die Haarausfall verlangsamen und das Haarwachstum fördern sollen, ist Cystin bzw. L-Cystin. Es ist ein wichtiger Bestandteil des Keratins, aus dem die Haare bestehen.

Blutverlust durch die Menstruation und Eisenmangel wegen ungesunder Ernährung können bei Frauen ebenfalls Haarausfall verursachen. Der Mangel kann auch daran liegen, dass das in der Nahrung enthaltene Eisen nicht gut aufgenommen wird. Vitamin C kann dabei helfen, das Maximum an Eisen aus der Nahrung zu holen.

Das Spurenelement Zink ist nicht nur wichtig für das Immunsystem, ein Mangel zeigt sich oft auch an trockener Haut, brüchigen Nägeln und eben an Haarausfall. Interessanterweise wird ein Zinkmangel oft von einem übermäßig hohen Kupfer- und auch Eisenspiegel verursacht.

Seriöse Anbieter kombinieren die oben genannten Wirkstoffe in ihren Nahrungsergänzungsmitteln gegen Haarausfall in ausgewogener Weise. So stehen die Chancen gut, dass man dem Haarausfall Paroli bieten kann, dabei aber keine "Überdosis" eines der enthaltenen Spurenelemente oder Vitamine bekommt. Eine ausgewogene Ernährung können und wollen die Produkte aber nicht ersetzen.