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Leiden Sie an Haarausfall?Lange Zeit haben Experten bestritten, was viele Menschen, vor allem Frauen, regelmäßig am eigenen Leib oder vielmehr am eigenen Haarschopf erfahren: eine Art jahreszeitlicher Haarwechsel. Immer wieder haben sie im Frühling den Eindruck, als würden sie mehr Haare verlieren als normal. Zum Glück legt sich das nach ein paar Wochen, und die Menge der täglich ausfallenden Haare reduziert sich auf ein normales Maß. Wir meinen, dass kommt von einer leichten Unterversorgung mit Nährstoffen im Winter, die sich dann im Frühling mit kurzzeitigem Haarverlust bemerkbar macht. Ein echter und besorgniserregender Haarausfall ist das allerdings noch nicht. Überhaupt sind die Grenzen zwischen Haarausfall und turnusmäßig täglich ausfallenden Haare fließend. Als Faustregel gilt oft, dass rund 100 Haare pro Tag von selbst ausfallen, weil sie eben in der Endphase ihre Lebenszyklus sind. Ob es sich dabei allerdings schon um Haarausfall handeln kann, müssen Sie selbst beurteilen. Jeder kann bei sich selbst am besten feststellen, ob ihm mehr Haare als üblich ausfallen. Bei Frauen kann das Ergebnis oft verfälscht sein, weil längere Haare immer nach mehr aussehen, gerade auch wenn man sie aus dem Abfluss der Dusche fischt. Haarausfall-Verdacht besteht auf jeden Fall, wenn sich bei Männern die klassischen Kahlstellen wie Geheimratsecken oder der lichter werdende Wuchs am Hinterkopf bemerkbar machen. Bei Frauen beginnt es oft am Scheitel, an dem man plötzlich die Kopfhaut durchschimmern sieht. Generell gilt: Wenn die Haare deutlich sichtbar an bestimmten Stellen ausfallen, dann kann es sich um "echten" Haarausfall handeln. Bei gleichmäßigem Haarausfall verteilt über den ganzen Kopf ist die Wahrscheinlichkeit etwas geringer. Wer sich aber sehr viele Sorgen deswegen macht, sollte unbedingt zum Arzt gehen und sich beraten lassen. In einigen größeren Städten gibt es sogar Trichologen, das sind Fachärzte, die sich mit Haaren, Haarwurzeln und Kopfhaut beschäftigen. Im Allgemeinen wird Ihnen aber auch ein Hautarzt weiterhelfen und Ihnen im gegebenen Fall Medikamente oder Pflegeprodukte gegen den Haarausfall verschreiben können. |
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